Rollin’ rollin’ rollin’ ….
Emils erster grosser Urlaub.

Das Auto ist gepackt, das Abenteuer beginnt. Mit Mann und Hund nach Schottland.

Von Hamburg geht es zunächst nach Holland, Wijk aan Zee ins Hotel Het Hoge Duin. Erster Zwischenstopp bevor es am nächsten Tag auf die Fähre nach Newcastle geht.

Die von Google berechneten 4,5 Stunden summieren sich dann auf 6 … Pipipausen für Emil und Kaffeepause für uns. Der absolut unglaubliche Strand entschädigt für die lange Fahrt.

Am Strand sind diverse Cafés oder Restaurans, die leckeres Essen anbieten.

Jetzt, während der Hauptsaison, sind tagsüber Hunde am Strand nicht erlaubt – aber ab 19:00 Uhr dürfen die Ohren fliegen und der Sand durchwühlt werden. Emil ist happy und wir auch! Auf jeden Fall eine Empfehlung diesen Zwischenstopp einzulegen, um dann am nächsten Morgen entspannt zur Fähre aufzubrechen.

Das Abenteuer Fähre beginnt

Check in am DFDS Terminal in Ijmuiden läuft problemlos, Emil ist gechippt, geimpft und die Wurmkur passt auch ins Zeitfenster von 120 Stunden… und wir sind schneller auf der Fähre als gedacht. Um14:30 Uhr schon in der Kabine …..äh … im Kabinchen…

Emil meistert den Weg aus dem Parkdeck über offene Metalltreppen in den schmalen Zugang bravourös. Dann stapeln wir uns in der Kabine und gucken uns etwas ratlos an. Na – eine Nacht wird es schon gehen…

Ein kleiner Blick ins „Hundehotel“ lässt mich dann auch dankbar seufzen, dass wir ein Jahr zuvor eine Haustierkabine gebucht haben…. in den gestapelten Boxen möchte ich keinen Hund über nacht allein lassen.

Also der Tipp, wenn ihr mit der Fähre nach Newcastle fahrt, unbedingt rechtzeitig eine Haustierkabine buchen!!!! Der Weg zum Hundeklo ist dann auch nicht weit und es ist eine Möglichkeit auf einem winzigem Fleckchen frische Luft zu schnappen… gepieselt oder gekackt wird da eh eher selten…..

Nach kurzer Eingewöhnung wird eben diese Hundetoilette ein Deck höher inspiziert….. ob Emil den Sinn der beiden kleinen mit Kies gefüllten Kästen versteht? Wir werden sehen.

Aber – hier kann man die Nase nochmal in den Wind halten und einen kurzen Schnüffschnack mit den mitfahrenden Fellkollegen halten, die alle ziemlich verwirrt auf die bzw. aus den Kästen gucken.

So, dann hoffen wir mal auf eine ruhige Überfahrt!!

Die Überfahrt war sehr ruhig und seeeeehr lang. 

Die Hundetoilette entpuppt sich als DER Treffpunkt aller Hundebesitzer und trotz angeleinter Enge bleibt es entspannt – sind halt alle etwas verunsichert und nicht unbedingt mit Seepfoten ausgestattet. Und Gesprächsthemen gibt s auch … „hat Ihrer schon….? Nein? … Meiner auch nicht“ gemeinschaftliches seufzen …

Eine unruhige Nacht und ca 20 Stunden später hat es Emil dann doch nicht mehr ausgehalten und es auf der künstlichen Grünfläche einfach laufen lassen …. und laufen lassen …. und …. 

Dann legte die Fähre endlich an und es ging wieder ins Auto.

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